Fachberatung

Ein insektenfreundlicher Garten

Vor wenigen Wochen ist, wie in jedem Jahr, das Unwort des Jahres festgelegt worden. Diesmal hätte es nicht passender ausgewählt werden können: „Klimahysterie“. In den vergangenen Jahren sind wir mit unserer Umgangssprache diesbezüglich nicht zimperlich umgegangen und haben unseren Sprachwortschatz in punkto Umwelt, Klimawandel usw. wesentlich erweitert. Dieses Unwort ist jedoch ein Schlag ins Gesicht gegenüber all denen, die sich bereits seit Jahren Gedanken zu diesem Thema gemacht haben. (Übrigens war das schon vor 50 Jahren aktuell). Aktueller denn je ist der Schwund in der Artenvielfalt bei Insekten. Deren Bestände haben sich in den letzten Jahren um 80 % verringert, sie sind einfach ausgestorben oder ihre Populationen sind stark zu-rückgegangen. Es gibt sehr viele hausgemachte Gründe für dieses Artensterben. Einer schiebt die Verantwortung dafür auf den Anderen und keiner fühlt sich so recht zuständig dafür. In den letzten zwei Jahren haben uns die Medien sicherlich mit sehr vielen Informationen zu diesem Thema versorgt, trotzdem sollte man sich zu diesem traurigen, aber doch so wichtigen Thema weiter informieren.
Der Spiegel hat im vergangenen Spätherbst Artikel mit zwei bemerkenswerten Grafiken dazu veröffentlicht. (Insektenschwund und seine Ursachen). Dabei sind die unten aufgeführten Insektenarten ganz besonders wichtig für uns. Sie bieten uns einen kostenlosen Bestäubungsservice und sind in Sachen biologischer Pflanzenschutz für uns
unterwegs. Nicht zu vergessen, auch in der Nahrungsmittel- produktion sind sie für uns tätig. Mit ganz wenigen Ausnahmen verbreiten sie bei allen Naturfreunden, Gartenbesitzern oder Blumenliebhabern einfach Freude. Fallen die Insekten als Bestäuber plötzlich weg, hätte das für uns Menschen fatale Folgen. Ohne Bienen, Hummeln, Käfer, Schmetterlinge usw. gäbe es keine Äpfel, Birnen, Pflaumen oder Kirschen. Es gäbe kaum noch Blumen, denn die würden einfach aussterben. Noch schlimmer, auch Gemüse wäre absolute Mangelware.
Es ist schon 5 vor 12 und nun gilt es, jetzt einfach zu handeln. Ein Jeder ist dazu aufgerufen, es gibt sehr viele gute Ideen dazu, man muss nicht nur darüber reden, man muss auch danach handeln. Nachfolgend eine bunte Palette von Möglichkeiten, wie wir unseren kleinen krabbelnden oder fliegenden Freunden helfen können, damit sie sich in unserer nicht mehr ganz so heilen Welt wohler fühlen oder auch nur wieder zurecht finden können. Dazu muss man nicht einmal einen eigenen Garten besitzen.

... lesen Sie den vollständigen Beitrag unter folgendem Link:

/sites/default/files/Fachberatung_aus_EBL-05-20.pdf

Ihr Peter Hagen
(Text und Fotos)