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Echter Lavendel

Der Lavendel zählt zur Gattung der Lippenblütler und ist weltweit mit etwas mehr als vierzig Arten vertreten. Diese sind größten- teils aus Mutationen oder Kreuzungen mit den Wildformen Echter Lavendel, Speik-Lavendel und dem Schopf-Lavendel entstanden. Die Art mit der größten Bedeutung und Verbreitung ist der Lavandula angustifolia. Er wird auch als der schmalblättrige Lavendel bezeichnet. Dieser Lavendel stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum. Neben der dort vorkommenden Wildform wird er hier zu gewerblichen Zwecken  in der Provence angebaut, wo er mit seinen leuchtenden Farben und dem unverwechselbaren Duft ganze Landstriche prägt.
Aus botanischer Sicht ist der Lavendel ein verholzender Klein- strauch, der bis auf wenige Arten und Sorten in den gemäßigten Regionen Mitteleuropas sehr gut wächst und auch winterhart ist. Besonders gut wächst er in Südengland – was wäre die englische Gartenkunst ohne diesen wunderschönen Kleinstrauch. Der Name Lavendel ist von dem lateinischen Begriff ‚lavare‘ abgeleitet, was soviel wie "waschen" bedeutet. Schon die Römer wussten von der heilende Wirkung und setzten Auszüge des Lavendels als Bade- zusatz ein. Die Pflanze wird wegen ihrer langen, violetten Blüten- stände vor allem in der Provence angebaut, wo ganze Landstriche in ihre leuchtende Farbe getaucht sind und die Luft von ihrem charakteristischen und intensiven Duft durchzogen ist. Dadurch ist der kleine Strauch eng mit der Kultur und Kunst in dieser südfranzösischen Region verbunden.

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Ihr Peter Hagen
(Text und Fotos)